Wie handwerksfreundlich ist meine Kommune?

(geschrieben am: 10.09.2009)

Ob öffentliche Auftragsvergabe, Zahlungsmoral, Bauleitplanung oder Vereinbarkeit von Beruf und Familie – mit dem neuen Standorttest der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade können Kommunen nun selbst feststellen, wie handwerksfreundlich sie sind.

"Wie alle Unternehmen sind auch Handwerksbetriebe auf gute Standortbedingungen vor Ort angewiesen. Dabei gibt es Kriterien, die besonders für das Handwerk wichtig sind", erklärt Kammerhauptgeschäftsführer Otto Schlieckmann. Auf diese kommunalen Standortfaktoren möchte die Handwerkskammer mit dem Test aufmerksam machen. "Vorrangiges Ziel ist es, die Kommunen für die handwerklichen Belange noch stärker zu sensibilisieren. Der Standorttest ist ein hilfreicher Wegweiser, um die Handwerksfreundlichkeit der Kommune weiter zu verbessern" so Schlieckmann.

Der Standorttest sieht pro Frage jeweils drei Antwortmöglichkeiten vor, für die unterschiedliche Punkte vergeben werden. Entsprechend der Gesamtpunktzahl findet sich am Schluss eine Beurteilung des Ergebnisses. Die Handwerkskammer hat den Test unter anderem an die kommunalen Spitzenverbände und an alle Landräte und Bürgermeister der Städte und Samtgemeinden im Kammerbezirk verschickt. Erste positive Rückmeldungen zeigen, dass er auf großes Interesse stößt.

Eine vergleichende Darstellung der Ergebnisse aller Kommunen ist nicht vorgesehen, da die Kommunen in ihrer Größe und ihren Aufgaben zu unterschiedlich sind und die Beantwortung der Fragen zum Teil auf subjektiven Einschätzungen beruht. "Der Standorttest ist für uns in erster Linie ein Instrument, um den Dialog der Handwerker vor Ort mit ihren Kommunen zu verstärken", so Schlieckmann.

Die Broschüre "Wie handwerksfreundlich ist meine Kommune? Der große Standorttest" gibt es bei Frank Ahlborn, Telefon 04131 712-103, ahlborn@hwk-bls.de.